Unter der Leitung von Pflegedienstleiter Ronald Belitz (2.v.l.) rückt die soziale Betreuung der Kursana-Häuser zusammen: (v.l.n.r.) Marlon Müller aus der Residenz Wedel, Antonio Tabatabai aus dem Domizil Billstedt, Sandra Müller aus der Villa Reinbek und Christiane Dietrich aus dem Domizil Oststeinbek. ©Kursana

 
16.04.2024

Ein starkes Netzwerk gegen Fachkräftemangel

Die fünf Kursana-Senioreneinrichtungen im Großraum Hamburg können durch effiziente Kooperation neue Mitarbeitende gewinnen. Jetzt bündeln auch die Teams der sozialen Betreuung ihre Kräfte.

Seit zwei Jahren treffen sich einmal monatlich die Mitarbeitenden der Kursana-Pflegeeinrichtungen in Hamburg-Niendorf, Billstedt, Oststeinbek, Reinbek und Wedel auf Direktoren-, Pflegedienstleiter- und Praxisanleiter-Ebene, um ihre Kräfte zu bündeln. Aus dem kollegialen Erfahrungsaustausch und der erfolgreichen Netzwerkarbeit sind unter anderem attraktive Workshops für alle Auszubildenden, gemeinsame Auftritte bei Jobmessen und eine große Feier für die Mitarbeitenden aller Häuser hervorgegangen.

„Wir sind auf menschlicher Ebene zusammengerückt und profitieren alle von unserem großen Pool an Wissen und Erfahrung. Dass wir in Zeiten des Fachkräftemangels als Verbund einen klaren Wettbewerbsvorteil haben, lässt sich bereits an gestiegenen Bewerberzahlen ablesen“, sagt Ronald Belitz, Pflegedienstleiter in der Kursana Villa Reinbek, der als Projektmanager die Vernetzung der Teams der sozialen Betreuung in den fünf Einrichtungen begleitet.  Beim ersten Treffen der Leiter der betreuenden Dienste in der Kursana Einrichtung in Reinbek ging es um einen intensiven Austausch über die berufliche Praxis und die Möglichkeiten, sich zu unterstützen.

In den kommenden Monaten wollen sich die Teamleiter gegenseitig in den Häusern besuchen und vor Ort die Erfolgsrezepte für gefragte Gruppenangebote und Einzelbegleitung von Senioren kennenlernen, um voneinander zu lernen. Es ist im Gespräch, einen gemeinsamen Pool an gefragten Künstlern für Feste anzulegen, zusammen Veranstaltungen und Ausflüge für die Bewohner zu organisieren und auch die Teams der sozialen Betreuung für Fortbildungen und besondere Events zusammenzubringen. So sollen einerseits die Arbeitsabläufe und Qualitätsstandards der Angebote vereinheitlicht werden, aber auch die Arbeitsplätze für die Alltagsbegleiter attraktiver gestaltet werden. „Zufriedene Mitarbeitende sorgen durch ihr besonderes Engagement für zufriedene Bewohner, die sich in unserer Obhut sicher und geborgen fühlen können“, sagt Ronald Belitz.

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