25.06.2026
"Alt trifft Jung“ baut Brücken zwischen Generationen
Im Rahmen des Projektes „Alt trifft Jung“ haben Jugendliche der Gustav-Heinemann-Realschule plus in Alzey die Senioren im Kursana Domizil in der Hagenstraße besucht. Beide Generationen erlebten einen abwechslungsreichen Vormittag mit Spiel und Spaß.
Alzey. Was passiert, wenn Jugendliche und Senioren einen Vormittag miteinander verbringen? Bei der Begegnung der Teenager und Senioren im Kursana Domizil tauchten beide Generationen in eine bisher fast unbekannte Welt der anderen ein und haben in den Gesprächen mehr über den Alltag in der Schule und in einer Senioreneinrichtung erfahren. Das Projekt „Alt trifft Jung“ der Gustav-Heinemann-Realschule plus bot vielen Jugendlichen erstmals die Gelegenheit zu einer intensiven Begegnung mit älteren Menschen außerhalb des eigenen Familienkreises. Umso größer fiel die Neugier auf beiden Seiten aus.
Das Eis war schnell gebrochen, und es wurde viel gelacht, als die Jungen und Älteren sich zu Spielen trafen. Beim Tisch-Shuffleboard, beim Fische angeln im Planschbecken mit anschließender Zahlenaddition oder auch beim Becherpong standen Teamgeist und gemeinsamer Spaß im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden der Gruppen feuerten sich gegenseitig an, applaudierten für Erfolge, kamen miteinander ins Gespräch und ließen sich nach der sportlichen Aktion ein Eis schmecken.
Dabei zeigte sich schnell, dass die Begegnung von Alt und Jung das gegenseitige Verständnis, die Empathie sowie soziale Kompetenzen fördert. Die Senioren und die Teenager haben Brücken zwischen den Generationen mit ihren unterschiedlichen Lebensphasen gebaut. Beide Seiten haben wichtige Erfahrungen gesammelt. Während die Jugendlichen von ihrem Schulalltag, ihren Lieblingsfächern und aktuellen Diskussionen wie einem möglichen Handyverbot berichteten, erzählten die Seniorinnen und Senioren aus ihrem Leben, teilten Erinnerungen und sorgten mit der einen oder Anekdoten für Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff.
Die Begegnung im Kursana Domizil machte deutlich, wie entscheidend der persönliche Austausch zwischen den Generationen ist. Gesellschaftliche Bilder vom Alter oder auch von der Jugend entstehen häufig aus Distanz und können mit Vorurteilen verbunden sein. Das Treffen von Alt und Jung hingegen schaffte viel Verständnis auf beiden Seiten. Die positiven Erfahrungen haben gezeigt, welches Potenzial in regelmäßigen generationenübergreifenden Begegnungen steckt. „Es war ein wirklich unterhaltsamer und schöner Vormittag“, resümierte Ingrid Stein, die im Kursana Domizil zuhause ist.
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