Am Girls-and-Boys-Day erleben die Kinder und Jugendlichen im Kursana Domizil einen spannenden Zukunftstag.

 
07.04.2025

Kursana Domizil gewährt spannende Einblicke

Am Girls-and-Boys-Day haben Kinder und Jugendliche einen spannenden Tag im Kursana Domizil Barsinghausen erlebt.

Barsinghausen. Spannende Einblicke für die möglichen Fachkräfte der Zukunft: Im Kursana Domizil Barsinghausen haben sich Kinder und Jugendliche am bundesweiten Aktionstag „Girls-and-Boys-Day“ die Abläufe und Aufgaben in einem Pflegeheim angeschaut. In der Senioreneinrichtung am Deisterplatz war für die fünf Jungen und Mädchen im Alter von elf bis 13 Jahren auch Mitmachen und Ausprobieren angesagt.

Bei den möglichen Nachwuchskräften von morgen hinterließ der Zukunftstag einen sehr guten Eindruck: „Wir haben echt Spaß und bleiben gerne eine Stunde länger“, waren sich die jungen Gäste gegen Mittag einig. Im Kursana Domizil gehört die Aktion zur Berufsorientierung zum festen Bestandteil des alljährlichen Terminkalenders. „Wir bieten das schon seit einigen Jahren regelmäßig an und haben auch immer Anmeldungen“, berichtete Ergotherapeut Rouven Harig aus dem Team der Betreuung.

Für die jüngste Auflage hatten sich mit Timo, Leonie, Elin, Melina und Sofia insgesamt fünf Kinder und Jugendliche von der KGS und dem Gymnasium in Barsinghausen sowie von der Oberschule Gehrden angemeldet. Nach der Begrüßung und einem Rundgang durch das Haus stand gleich Mitmachen auf dem Programm: „Fit in den Tag“ - so lautet der Titel eines Bewegungsangebotes für die Seniorinnen und Senioren des Domizils, an dem der Nachwuchs teilnahm. „In der Caféteria war Gymnastik mit einem Schwungtuch angesagt“, berichtete Kursana-Mitarbeiter Harig.

Anschließend warfen die Schülerinnen und Schüler einen Blick in die Küche. „Beim Küchenchef gab es auch eine kleine Einführung in die Kräuterkunde“, so Harig. Unmittelbar danach lernten die jungen Gäste auch im Bereich der Hauswirtschaft die Abläufe kennen.

Was am Zukunftstag ebenfalls fest zum Aktionsprogramm für die Kinder und Jugendlichen gehört: „Bei einer Rollstuhlrallye werden die Besonderheiten beim Umgang mit den fahrbaren Mobilitätshilfen getestet“, erzählte Betreuungskraft Harig. Selbstversuche waren später auch in einem Wohnbereich möglich: Unter Anleitung einer Pflegefachkraft durften die Kinder und Jugendlichen gegenseitig ihren jeweiligen Blutdruck und Blutsauerstoffgehalt messen.

Die Atmosphäre im Haus sei „total cool“ und die Bewohner „echt süß“, fassten die jungen Gäste ihre Eindrücke zusammen. Die Rollstuhlrallye fanden sie „mega schräg“. Verabschiedet wurden die Kids auch nicht ohne eine süße Überraschung: Die Betreuungskraft Stefanie Krüger spendierte in der Caféteria für alle ein Eis, das dann gemeinsam im Garten geschleckt wurde.

Die jungen Gäste kündigten beim Abschlussfoto eine baldige Rückkehr an: „Sie waren alle total begeistert und wollen in den nächsten Ferien noch einmal vorbeischauen“, berichtete Betreuungsmitarbeiter Harig.

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