Das Brettspiel fördert geistige Fitness und macht Riesenspaß: Bewohnerin Karin Michaelsen trainiert bereits für das nächste Kallidrom-Turnier im Domizil Bremen.
Bremen. Kein anderes Spiel ist bei den Bewohnerinnen und Bewohnern vom Kursana Domizil Bremen so beliebt wie „Kallidrom“: Denn das Geschicklichkeitsspiel, das wegen seiner 160 X 50 cm großen hölzernen Spielfläche auf einem fahrbaren Untersatz von Wohnbereich zu Wohnbereich transportiert wird, macht großen Spaß und fordert den Ehrgeiz heraus. „Am beliebtesten ist die Variante, bei der alle Senioren in der Runde mit Konzentration und Geschick ihre großen Murmeln in Mulden auf der hölzernen Spielfläche platzieren müssen,“ erzählt Betreuungskraft Regina Hochmann, die in jeder Spielrunde die Punktezahl notiert und bei jedem Treffer auf der „Zehn“ eine Glocke läutet. „Auch einige demenziell erkrankte Bewohner sind regelmäßig dabei und haben am einfachen Ablauf des Spiels große Freude.“
Zwischen sechs und 15 Teilnehmende sind jedes Mal dabei, wenn beim spielerischen Gedächtnistraining die Kugeln rollen und spornen sich gegenseitig an. Für großen Spaß sorgte im vergangenen Jahr das erste Kallidrom-Turnier, bei dem die Champions der Wohnbereiche im Foyer des Hauses um den Titel des Haussiegers spielten. Bewohnerin Karin Michaelsen (86), die regelmäßig bei Kallidrom auf ihrem Wohnbereich die höchste Punktzahl abräumt, wurde am Ende mit einer Urkunde als Gesamtsiegerin ausgezeichnet. „Jetzt ist Frau Michaelsen wieder mit Feuereifer dabei, weil sie ihren Titel beim nächsten Turnier im März unbedingt verteidigen möchte“, sag Regina Hochmann.
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