Die Polizeibeamtinnen Annika Martschin (l.) und Jessica Decker vom Kontaktdienst Nord gingen bei ihren Informationsgesprächen im Kursana Domizil Bremen auf alle Fragen der Senioren zum Thema Sicherheit ein. ©Kursana

 
24.10.2024

Sicherheitstipps für Senioren

Zwei Polizeibeamtinnen vom Kontaktdienst Bremen-Nord informierten die Bewohnerinnen und Bewohner im Kursana Domizil Bremen über Schutzmaßnahmen gegen Betrug und Diebstahl.

Groß war das Interesse von Bewohnerinnen und Bewohnern im Kursana Domizil Bremen an einer Informationsveranstaltung der Bremer Polizei, bei der wirkungsvolle Schutzmaßnahmen gegen Diebstahl und verbreitete Betrugsmaschen gegenüber älteren Menschen vorgestellt wurden. In zwei Kleingruppen gaben Annika Martschin und Jessica Decker vom Kontaktdienst des Polizeireviers in Vegesack zahlreiche Sicherheitstipps und beantworteten die Fragen der Senioren.

„Die Bewohner waren sehr aufgeschlossen und wissbegierig“, erzählt Annika Martschin. „Jeder zweite hat schon selbst oder im Bekanntenkreis erlebt, dass sich Betrüger am Telefon als Familienmitglied in Not oder falscher Polizist ausgegeben haben, um an Geld oder Wertsachen zu kommen. Glücklicherweise ist niemand von ihnen auf diese gängigen Tricks hereingefallen.“ Die Polizistinnen rieten dazu, bei solch verwirrenden Kontakten, bei denen Täter emotionalen Druck aufzubauen versuchen, direkt aufzulegen und Rücksprache mit einer Vertrauensperson im geschützten Bereich der Senioreneinrichtung oder der Familie zu halten.

Da einem Bewohner vor kurzem bei einem Überfall in Bremen-Nord eine Kette entwendet worden ist, bestand bei den Senioren auch großes Interesse am Thema Diebstahlprävention. „Wir empfehlen, Schmuck in der Öffentlichkeit vorsorglich unter der Kleidung zu verbergen“, sagt Annika Martschin. Genauso sollte das Portemonnaie am Körper getragen und generell nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Die Polizistinnen rieten auch dazu, stets die Zimmertür in der Einrichtung abzuschließen und wertvolle Schmuckstücke am besten in einem Bankschließfach zu deponieren. Außerdem wiesen sie auf die „goldene Regel“ im Bereich der Zivilcourage hin: Es sei wichtig, im Notfall Hilfe zu holen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

„Die Aufklärung und die vielen wertvollen Tipps sind bei unseren Senioren gut angekommen und haben ihr Sicherheitsempfinden gestärkt“, sagt Direktorin Sabine Häßner. „Die Themen, zu denen wir viel Infomaterial erhalten haben, sorgten noch einige Tage im Haus für Gesprächsstoff.“

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