Mitarbeitende auf dem Laufsteg: Johanna Schwarz zeigt aktuelle Damenmode.
Eschenburg. Zum zweiten Mal in diesem Jahr machte das Modemobil Stopp im Kursana Domizil Eschenburg. Doch auch wenn der kalendarische Herbst begonnen hat, waren noch nicht alle auf die kühle Jahreszeit eingestellt. „Wir hatten den Eindruck, dass sich viele noch nicht so ganz vom Sommer verabschiedet hatten“, berichtet die Leiterin der sozialen Betreuung Vanessa Krumme. „Mehrfach hörten wir den Satz: Die Pullover sind zu dick.“ Aus diesem Grund soll der Herbsttermin künftig im November stattfinden.
Nach der Modenschau standen die Betreuungskräfte den Bewohnerinnen und Bewohnern beim Anprobieren und Auswählen der Kleidungsstücke zur Seite. Manche lobten, dass die Kollektion farbenfroh und modern gestaltet war. „Die Mode für ältere Menschen hat sich in den letzten Jahren sehr zum Positiven entwickelt. Sie ist längst nicht mehr altbacken, sondern orientiert sich auch an aktuellen Trends“, hat Vanessa Krumme beobachtet.
Auch wenn das Kaufinteresse dieses Mal etwas geringer ausfiel, ist das Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner wichtig und beliebt. Viele von ihnen haben wenig Möglichkeiten, selbst einkaufen zu gehen. Der mobile Textilverkauf schafft Abhilfe und erlaubt, Kleidung nach eigenem Gusto auszuwählen. So leistet er auch einen wichtigen Beitrag zur Selbstbestimmung – und sorgt gleichzeitig für Abwechslung und gute Laune.
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