Mit der Rikscha ging es zum Standesamt.

 
31.08.2026

Mit der Rikscha zur Trauung

Mit einem ungewöhnlichen Gefährt gelangte Heike Linnemann, Betreuungskraft im Kursana Domizil Lingen, gemeinsam mit dem künftigen Ehemann Norbert Sünker ins historische Kutscherhaus der Stadt, wo die beiden getraut wurden: Sabine van Olfen, Leiterin der Sozialen Betreuung des Domizils, fuhr sie auf einer Rikscha dorthin.

Lingen. Die Rikscha dient dem Domizil zumeist dazu, bei gutem Wetter Spazierfahrten mit Bewohnern zu unternehmen. Diesmal wurde sie zur „Hochzeitskutsche“ umfunktioniert. Heike Linnemann und Sabine van Olfen kennen sich seit der Grundschule, und so war Sabine van Olfen sofort einverstanden, als Heike Linnemann sie um die ungewöhnliche Fahrt bat. Die Leiterin der Sozialen Betreuung schmückte die Rikscha mit Ballons und kleinen Rosen in der Farbe des Brautkleides. 

 „Wir erregten großes Aufsehen, als wir den Weg zurücklegten und viele Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger applaudierten, hielten den Daumen hoch oder zeigten auf andere Art und Weise ihr Wohlwollen und beglückwünschen das Paar auf seinem Weg.“ Nach der Trauung ging es dann noch weiter zu einer nahegelegenen Gastronomie, bevor die Rikscha wieder in den Urzustand zurückversetzt wurde, um nun wieder die Bewohner durch die Lande zu fahren.

Die Frischvermählte kommt bei entsprechendem Wetter auch selbst mit dem Fahrrad zur Arbeit im Domizil. Den Bewohnerinnen und Bewohnern bereitet die Betreuungskraft viel Spaß mit ihren Gymnastikrunden. 

Zur Übersicht