Der „Soziale Tag“ in der Kursana Villa Reinbek kam bei den Schülerinnen und Schülern gut an.

 
17.06.2026

Schülerinnen und Schüler lernten den Pflegealltag kennen

Fünf Mädchen und drei Jungen verbrachten ihren „Sozialen Tag“ mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Kursana Villa Reinbek und spendeten ihren Lohn für Gleichaltrige in schwierigen Lebenslagen.

Reinbek Gleich acht Schülerinnen und Schüler von der Gemeinschaftsschule in Reinbek und der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld in Glinde tauschten in dieser Woche für einen Tag ihren Schulalltag gegen einen Arbeitsplatz in der Kursana Villa Reinbek. Beim bundesweiten Projekt der Hilfsorganisatin „Schüler*innen Helfen Leben“ lernten die Fünftklässler das Leben in einer Senioreneinrichtung kennen und spendeten den Lohn ihres „Sozialen Tages“ von der Villa für Gleichaltrige in Not. „Ich finde toll, wie aufgeschlossen die Kinder waren“, sagt Ergotherapeutin Svenja Schmidtke-Krohn. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben es wie immer sehr genossen, wenn junge Menschen Abwechslung in ihren Alltag bringen.“ 

Das Miteinander weckte bei Senioren Erinnerungen an die Schulzeit 

Vier Schülerinnen leisteten für drei Stunden den demenziell erkrankten Senioren auf dem geschützten Wohnbereich Gesellschaft und spielten mit ihnen Spiele. Durch die Gespräche wurden bei den Bewohnern Erinnerungen an die eigene Schulzeit geweckt, so dass eine heitere Stimmung entstand. „Die Mädchen waren sehr motiviert und staunten, wie lebendig das Miteinander mit unseren Bewohnern ist“, erzählt Svenja Schmidtke-Krohn. Eine Schülerin und drei Schüler gesellten sich auf dem Komfortbereich der Villa zur Zeitungsrunde mit kognitiv fitteren Bewohnern und stimmten beim anschließenden Liederkreis Lieder wie „Die Affen rasen durch den Wald“ und den Kanon „Bruder Jakob“ mit den Senioren an. 

Das soziale Engagement kam bei allen gut an

Da die Kinder mit Ausnahme eines Mädchens vorher nie in einer Senioreneinrichtung waren, freuten sie sich über die neue Erfahrung. Fast allen hat es gut gefallen, die meisten können sich auch vorstellen, später in einem sozialen Beruf zu arbeiten. Alle Schülerinnen und Schüler fanden es wichtig, dass sie sich mit dem „Sozialen Tag“ für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Südosteuropa, Jordanien und im Kontext des Ukrainekriegs wirksam engagieren konnten. Denn durch den „Sozialen Tag“ kommt pro Jahr über eine Million Euro zusammen. 

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