Im Kursana Domizil Seelze haben die Teammitglieder den Mitarbeiter Giuseppe Laudicina für seine zehnjährige Betriebszugehörigkeit gefeiert.

 
07.04.2025

Liebevolle Betreuung mit einer Prise seines sizilianischen Charmes

Der italienische Quereinsteiger Giuseppe Laudicina startet im Kursana Domizil Seelze seit April 2015 als Betreuungskraft durch: Früherer Gastronom aus Palermo feiert seine zehnjährige Betriebszugehörigkeit.

Letter. Seine Spezialität ist eine fürsorgliche und liebevolle Betreuung - garniert mit mit einer gehörigen Portion seines sizilianischen Charmes: Im Kursana Domizil Seelze hat der italienische Quereinsteiger Giuseppe Laudicina jetzt seine zehnjährige Betriebszugehörigkeit gefeiert. Der frühere Gastronom aus Palermo versprüht auch im Seniorenheim an der Brandenburger Straße in Letter jede Menge südeuropäisches Flair.

Aus den Händen der Kursana-Direktorin Annika Jordan gab es für den 64-jährigen anlässlich seiner Betriebstreue nicht nur eine Urkunde, Glückwünsche, einen Gutschein und Schokolade. Die Einrichtungsleiterin schwärmte auch förmlich von dem allseits beliebten Mitarbeiter mit dem markanten Spitznamen „Pino“: „Er ist ein herzensguter Mensch, hat immer gute Laune und ein Lächeln im Gesicht.“

Giuseppe Laudicina zählt seit April 2015 zur Belegschaft des Kursana Domizils. Er startete als Quereinsteiger. Zuvor habe er die Qualifizierung zur zusätzlichen Betreuungskraft absolviert. „Das dazugehörige Praktikum hat er auch bei uns gemacht“, berichtete die Direktorin anlässlich einer kleinen Feierstunde. Es sei jedoch ein Zufall gewesen, der „Pino“ vor gut 35 Jahren zunächst nach Deutschland und dann in die Betreuungsbranche geführt habe.

Der Italiener wurde vor 64 Jahren in Palermo geboren und arbeitete früher in der Nähe des Gardasees als Gastronom. „Sein Onkel war schon vor ihm als Gastronom nach Deutschland gekommen“, erzählte die Direktorin. „Pino“ sei ihm schließlich gefolgt, um ihm in der Gastronomie zu helfen. „Weil die Arbeitsbedingungen besser waren, ist er geblieben und hat einen Quereinstieg gewagt“, zeichnete Jordan den Werdegang nach. Bis heute profitiere die gesamte Einrichtung vom südeuropäischem Flair des Auswanderers: „Sein italienischer Akzent ist ihm erhalten geblieben und auch sein sizilianischer Charme kommt bei den Bewohnern sehr gut an“, berichtete die Direktorin.

„Pino“ selbst äußerte sich bescheiden: „Ich möchte einfach, dass die Bewohner eine schöne Zeit bei uns haben.“ Er schätze vor allem das biografische Arbeiten mit Berücksichtigung der Lebensläufe der Seniorinnen und Senioren. Besonders gerne mache er außerdem mit Bewohnern Gymnastik und auch eine Quiz-Runde. Die Direktorin lobte auch die Arbeitseinstellung: „Er setzt sich als Betreuungskraft immer mit viel Herzblut ein.“

Zu „Pinos“ Aufgaben zählen nach Angaben der Direktorin auch weitere Gruppenangebote für die Bewohnerschaft: „Herrenstammtisch, Spaziergänge, Dosenwerfen, Denksport und Mobilitätstraining“ zählte Jordan auf. „Wenn Bewohner an den Gruppenangeboten nicht teilnehmen können oder wollen, führt er aber auch eine Einzelbetreuung durch“, so die Direktorin.

Giuseppe Laudicina ist längst in Deutschland fest verwurzelt: Seit 1993 ist er verheiratet. Der 64-Jährige hat eine Tochter und kocht leidenschaftlich gerne italienische Gerichte. Auch von seiner Vergangenheit als Gastronom profitiert das Kursana Domizil: Schon seit Jahren findet traditionell einmal jährlich „Pinos italienischer Nachmittag“ statt. „Dann serviert er den Bewohnern auch selbst kreierte Eisbecher“, berichtete Direktorin Jordan.

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