Direktorin Sabine Erichsen (r.) ehrte Pflegefachkraft Stephanie Kuhrt für 30 Jahre engagierte Arbeit auf dem stationären Pflegebereich der Residenz Wedel.

 
25.06.2025

Ein halbes Leben für die Pflege bei Kursana

Pflegefachkraft Stephanie Kuhrt (60) feierte in der Residenz Wedel ihr 30-jähriges Dienstjubiläum

Wedel. Als ihr Direktorin Sabine Erichsen zum 30-jährigen Dienstjubiläum in der Residenz Wedel die Urkunde und einen großen Blumenstrauß überreichte, konnte Pflegefachkraft Stephanie Kuhrt (60) kaum fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist. „Ich weiß noch ganz genau, wie ich mich 1995 hier im Haus vorgestellt habe“, sagt die Pflegefachkraft aus Wedel, die fast ihr ganzes Berufsleben lang im Nachtdienst gearbeitet hat. „Jetzt ist ein halbes Leben daraus geworden. Und ich bin immer noch gern dabei, weil unser Team stimmt: Hier ist jeder für den anderen da.“

Schon als Schülerin war Stephanie Kuhrt durch ein Praktikum im Rissener Krankenhaus klar, dass sie in der Pflege arbeiten möchte. Nach Ende der Fachkraftausbildung in einer Hamburger Senioreneinrichtung wechselte sie dort bald komplett in den Nachtdienst, um ihrem Typ entsprechend geregelte Arbeitszeiten zu haben. Auf dem stationären Pflegebereich der Kursana Residenz Wedel hat Stephanie Kuhrt dann zehn Jahre später ihre berufliche Heimat gefunden. In zwölf Nächten pro Monat hat sie sich hier fast drei Jahrzehnte lang von 21.30 Uhr bis zum nächsten Morgen um 06.30 Uhr um das Wohlergehen der knapp dreißig Bewohnerinnen und Bewohner gekümmert: Sie stellte die Medikamente für die Nacht, lagerte Bettlägerige regelmäßig um und musste Notlagen einschätzen und managen können. Außerdem hat „Steffi“, wie sie hier von allen genannt wird, den Menschen zugehört und in persönlichen Krisenmomenten manche Träne getrocknet.

„In der Ruhe der Nacht kommt man sich menschlich sehr nah. Da ich mir nachts meine Arbeit weitgehend selbst einteile, kann ich sehr individuell auf die Bedürfnisse unserer Bewohner eingehen“, sagt sie. „Für mich als echter Nachteule war das über all die Jahre ein echter Traumjob. Doch weil ich seit kurzem mit Schlafschwierigkeiten zu tun habe, wollte ich etwas ändern. Dabei bin ich im Haus auf viel Verständnis gestoßen.“

Seither übernimmt Stephanie Kuhrt mehr Spätdienste und freut sich darüber, dass sie tagsüber enger mit ihren Kolleginnen und Kollegen im Team arbeiten kann. „Außerdem unternehmen wir einiges zusammen in der Freizeit“, sagt sie.

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