Seniorentrainerin Nicola Baumgarth (r.) und die Teilnehmerinnen genießen das Miteinander in der Gruppe.

 
26.05.2025

Fitnessprogramm für starke Seniorinnen

Beim „Muskelaufbautraining für Fitte“ trainieren zehn Bewohnerinnen in der Residenz Wedel regelmäßig ihre Kraft und Ausdauer.

Wedel. Alle zwei Wochen greifen zehn Bewohnerinnen in der Kursana Residenz Wedel zu Hanteln, Bällen und Therabändern und lassen bei flotter Musik ihre Muskeln spielen. Am Ende des einstündigen Fitnessprogramms zur Förderung von Kraft und Ausdauer strahlen die Damen um die Wette. „Die Bewohnerinnen haben großen Spaß an den dynamischen Bewegungen und dem Miteinander in der Gruppe“, sagt die ausgebildete Seniorentrainerin Nicola Baumgarth. „Jede macht im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit und nimmt es mit Humor, wenn mal eine Übung nicht so gut gelingt. Am Ende sind alle Teilnehmerinnen stolz darauf, etwas für eine bessere Beweglichkeit im Alter getan zu haben.“

Die Betreuungsfachkraft, die im Haus auch die gefragte Sitzgymnastik und die Aquafit-Wassergymnastik anleitet, kam mit dem neuen Angebot einem Wunsch der Seniorinnen nach. „Die Damen sind noch fit und hatten Lust auf Bewegung, bei der sie mehr gefordert werden“, erzählt Nicola Baumgarth. Sie entwickelte ein Training, bei dem Standfestigkeit vorausgesetzt wird. Nach der Begrüßung wird der Körper durch Marschieren am Platz mobilisiert und gelockert. Bei Partnerübungen im Stand mit Ball und Theraband werden Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit trainiert. Das Gleichgewicht wird verbessert, indem einige Übungen auf einer locker aufgerollten Matte ausgeführt werden. Um Arme und Rumpf zu stärken, kommen Hanteln zum Einsatz. Nach einer Trinkpause geht es für Rücken- und Bauchübungen auf die Matte. Dann wird sanft gedehnt, und das Training klingt mit einer Entspannungsübung aus.

„Ich habe die Teilnehmerinnen immer im Blick und biete zu anspruchsvollen Aufgaben auch eine Alternative an. Wer sich nicht hinlegen möchte, kann die Übungen beispielsweise auch auf einem Hocker machen“, sagt Nicola Baumgarth. Laufen und Springen ist angesichts künstlicher Gelenke sowieso tabu. „Wir trainieren hier ja nicht für Noten oder Medaillen, sondern für das eigene Wohlbefinden.“ Die Seniorinnen berichten bereits von Erfolgen des neuen Trainings: Sie fühlen sich weniger verspannt und können sich besser bewegen.      

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