Direktorin Sabine Erichsen (r.) gratulierte Romy Freyer, die jetzt als Pflegefachfrau auf dem stationären Pflegebereich der Residenz Wedel arbeitet, mit einem Blumenstrauß zur bestandenen Prüfung.

 
21.10.2025

Wedelerin brennt für die Pflege

Gleich nach dem Abschluss zur Pflegefachfrau bildet sich Romy Freyer (45) aus der Residenz Wedel zur gerontopsychiatrischen Fachkraft weiter.

Wedel. Gerade hat Romy Freyer nach dreijähriger Ausbildung von Direktorin Sabine Erichsen in der Residenz Wedel die Glückwünsche und einen Blumenstrauß zum bestandenen Examen zur Pflegefachfrau entgegengenommen. Und schon drückt die 45-jährige Wedelerin wieder die Schulbank, um sich mit der einjährigen berufsbegleitenden Fortbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft weiterzubilden. „Ich bin gerade so schön im Flow mit dem Lernen“, sagt Romy Freyer, die als alleinerziehende Mutter von drei Kindern bis zur Lebensmitte gewartet hat, um in ihrem Traumberuf durchzustarten „Ich brenne für die Themen der Pflege, und es bringt mir viel Freude, Kompetenzen zu entwickeln, Themen zu verstehen und mein Wissen zu verknüpfen. Außerdem übernehme ich gern Verantwortung und möchte mich immer weiterentwickeln.“

Die Kollegen sagten: „Romy, komm wieder!“  

Während der generalisierten Ausbildung zur Pflegefachfrau lernte Romy Freyer neben dem Schulunterricht und der Arbeit in der stationären Langzeitpflege der Residenz mit je 400 Stunden Praxiseinsatz die Arbeit beim hauseigenen ambulanten Dienst und im Krankenhaus Pinneberg kennen. Außerdem absolvierte sie je 120 Stunden in einer psychiatrischen Abteilung und einer Kita. „In dieser Zeit kann man einen Einblick in die verschiedenen Fachbereiche einer Pflegefachfrau bekommen und herausfinden, in welchem dieser Einsatzbereich für Pflegekräfte man später arbeiten möchte. Ich habe mich immer neu für die Langzeitpflege von Senioren entschieden, weil man da den Pflegeprozess länger begleiten kann.“ Am meisten freut sich darüber das Team vom stationären Pflegeberich der Residenz, das Romy Freyer im dritten Ausbildungsjahr dabei unterstützt hat, erste Erfahrungen als Schichtleiterin zu sammeln. Sie hatten immer wieder an die engagierte Kollegin appelliert „Romy, komm wieder!“

Wie gelingt ein gutes Altern? 

Für die neue Weiterbildung hat sich Romy Freyer entschieden, um die hochaltrigen und zum Teil kognitiv eingeschränkten Seniorinnen und Senioren auf der Station besser begleiten zu können. Dabei lernt sie alle psychiatrischen Erkrankungen des Alters wie Demenz, Depressionen, Ängste, Aggressionen und Schlafstörungen kennen und pflegerisch zu begleiten. Neben der Pflege geht es auch um die Kommunikation mit Betroffenen und ihren Angehörigen und die Prävention von Erkrankungen, einem Interessensschwerpunkt von Romy Freyer. „Durch die Fortschritte der Medizin werden die Menschen immer älter. Deshalb sollten wir uns alle frühzeitig damit beschäftigen, wie ein gutes Altern gelingen kann.“

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