Vom Meer an die Elbe: In ihrem neuen Zuhause genießen Sieglinde Jattke-Meyer und Peter Meyer jeden Sonnenstrahl.

 
23.01.2026

Zwei Abenteurer gehen in Wedel vor Anker

Sieglinde Jattke-Meyer (86) und Peter Meyer (96) haben 50 Jahre lang ihren Lebenstraum in Spanien verwirklicht. Jetzt genießt das Paar in der Residenz Wedel den Rückhalt einer starken Gemeinschaft.

Wedel. Sieglinde Jattke-Meyer ist eine lebensfrohe Frau, die schnell Kontakte knüpft. Ihr Leben lang hat die 86-jährige Rheinländerin anderen Menschen geholfen und für sie in ihrer Wahlheimat Spanien ein behagliches Zuhause geschaffen. Im eigenen Freizeitclub an der Costa Blanca hat sie zusammen mit ihrem Mann Peter einen großen Freundeskreis aufgebaut. „Wir beide sind Vagabunden, die ihren Traum gelebt haben“, sagt sie lächelnd. „Doch jetzt sind wir es, die Hilfe brauchen. Ich bin dankbar, dass wir im betreuten Wohnen der Kursana Residenz einen Platz gefunden haben, an dem wir umsorgt werden und weiterhin in einer Gemeinschaft ein erfülltes Leben führen können.“

Das Paar baute sich in Spanien eine neue Existenz auf   

Die Sekretärin und zweifache Mutter hat den Kaminbauer aus Hamburg vor 50 Jahren auf Mallorca kennengelernt. Beide teilten den Traum vom Leben im Süden, zudem kam Peter Meyer im mediterranen Klima besser mit seinem Asthma zurecht. Deshalb begann das Paar, regelmäßig an der Costa Blanca zu überwintern und baute sich dort ein neues Standbein auf: Der versierte Handwerker restaurierte kleine Landhäuser, deren Räume Sieglinde Jattke-Meyer stilvoll gestaltete. Beide lebten vom Verkauf der Immobilien und boten der Gemeinschaft in ihrem Club ein buntes Freizeitprogramm mit Veranstaltungen, Ausflügen und Spanischunterricht. 2019 entschieden sich die Senioren auf Vernunftgründen für einen Alterssitz in Deutschland und lernten in der Residenz Wedel die Vorzüge des betreuten Wohnens kennen. „Doch dann konnten wir nicht widerstehen, als uns 2023 in Benidorm eine Wohnung direkt am Meer angeboten wurden“, erzählt Sieglinde Jattke-Meyer.

Dieses Mal soll es eine Rückkehr für immer sein

Das neue Abenteuer brachte das Paar jedoch an seine Grenzen: Durch die steigenden Temperaturen konnten sich beide nur in klimatisierten Räumen aufhalten, die langen Wege zu Fachärzten waren beschwerlich. Außerdem hatte sich der alte Freundeskreis längst zerschlagen. „Es kam einem Hilferuf gleich, als ich die Direktorin 2025 darum bat, erneut in die Residenz einziehen zu können“, sagt Sieglinde Jattke-Meyer. Seit Dezember lebt das Paar wieder im Haus und nimmt trotz gesundheitlicher Einschränkungen an zahlreichen Veranstaltungen teil. „Hier ist mir alles vertraut, und ich habe schnell wieder Anschluss gefunden“, freut sich Sieglinde Jattke-Meyer.

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