Vertreterinnen und Vertreter von Pflegeeinrichtungen, darunter auch Direktorin Anja Räthel aus der Kursana Villa Wiesbaden, haben im Rathaus die Sankt-Urban-Spende entgegengenommen.
Wiesbaden. Die Sankt-Urban-Spende hat eine lange Tradition und schafft eine Verbindung zwischen Weinbaukultur und sozialem Miteinander. Die Geste zeigt, wie tief die regionale Kultur mit gesellschaftlicher Verantwortung verwoben ist. Für die Senioren in der Kursana Villa Wiesbaden ist die Spende weit mehr als ein Symbol – sie stärkt Gemeinschaft und regionale Identität. Historisch ist die St.-Urban-Spende mit dem Rheingau und der Landeshauptstadt Wiesbaden eng verbunden. Seit 1960 wird sie jährlich übergeben. Sie erinnert an den Schutzpatron der Winzer, den heiligen Urban, dessen Gedenktag am 25. Mai begangen wird.
Oberbürgermeister Mende würdigte die Initiative der Rheingauer Winzer: „Im Namen der Landeshauptstadt Wiesbaden bedanke ich mich für die Weinspende recht herzlich. Es ist eine sehr schöne Tradition, dass die Rheingauer Winzer ihre ‚St. Urban-Spende‘ karitativen und sozialen Einrichtungen der Region zur Verfügung stellen.“ Die Weitergabe der Spende an Einrichtungen wie die Kursana Villa Wiesbaden unterstreiche die enge Verbindung zwischen regionaler Kultur, kommunaler Verantwortung und sozialer Infrastruktur.
Anja Räthel, Direktorin die Kursana Villa, bedankte sich im Rathaus für die Spende der Winzer. Sie ist ein sichtbares Zeichen regionaler Solidarität und gesellschaftlicher Wertschätzung gegenüber der älteren Generation in der stationären Pflege. Die Spende belege zudem die strukturelle Einbettung der Kursana Villa in das soziale Gefüge der Landeshauptstadt, so die Direktorin.
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