Beim Vorlesen in der Residenz Hamburg entführt Märchenerzählerin Erika Fedder ihre Zuhörer in eine Welt voll Zauber und Magie.

 
23.12.2025

Erikas Weihnachtsmärchen verzaubern Senioren

Die ausgebildete Märchenerzählerin Erika Fedder (84) aus Niendorf besucht seit drei Jahren ehrenamtlich die Residenz Hamburg und sammelt Spenden für das Kinderhospiz Sternenbrücke.

Hamburg. Bei Glühwein, Kerzenschein und Lichterglanz des Weihnachbaumes war ein gutes Dutzend Bewohner in der Bibliothek der Residenz Hamburg zusammengekommen, um den Weihnachtsmärchen von Erika Fedder zu lauschen. Mit den Geschichten „Der Tannenbaum“ von Hans Christian Andersen, „Hirsch Heinrich“ von Fred Rodrian und Werner Klemke, „Weihnachten mit Bockwurst“ von Frederike Vahle und „Pelle zieht aus“ und „Polly hilft ihrer Großmutter“ von Astrid Lindgren erfüllte die 84-jährige ausgebildete Märchenerzählerin viele Wünsche ihrer Zuhörer. „Für mich ist es ein großes Glück, wenn ich am Ende der Märchen- und Geschichtenstunde in die strahlenden Augen der Bewohner schaue. Mein Ehrenamt ist für mich selbst zu einer großen Kraftquelle geworden“, sagt Erika Fedder.

„Erikas Märchenzeit“ hat viele Fans im Internet   

Seit drei Jahren besucht die Niendorferin einmal im Monat die Senioreneinrichtung und sammelt am Ende der Stunde Spenden für das Kinderhospiz Sternenbrücke. So sind in den vergangenen Jahren jeweils um die dreihundert Euro für schwerkranke Kinder und ihre Eltern zusammengekommen. Auch ihre Internetseite www.erikasmaerchenzeit.de wird von vielen Märchenfans besucht. Dort stellt Erika Fedder regelmäßig von ihr eingelesene Märchen aus unterschiedlichen Kulturen und beliebte Geschichten für alle Generationen online. Sie empfiehlt, die Geschichten auf dem Handy aufzurufen und als kleine Auszeit vom Alltag mit einem Getränk bei Kerzenschein zu genießen. Auf diesem Weg möchte Erika Fedder noch mehr Zuhörer erfreuen und für Spenden gewinnen. „Ich sehe in dieser herausfordernden Zeit so viele traurige und einsame Menschen“, sagt sie. „Dabei kann jede und jeder etwas für andere tun und eine Aufgabe für die Gemeinschaft übernehmen. Ich glaube fest daran, dass uns dieser Zusammenhalt weiterbringt.“

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