Bei der Feier anlässlich des 15-jährigen Bestehens: Gundula Fischer (links) und Kerstin Foth überreichen in der Kursana Villa dem Bewohner Rolf Lindau eine Waffel.

 
18.11.2025

Märchenhafte Stunden mit glänzenden Aussichten

„Villa bei Nacht“: Unter diesem Motto hat die Kursana Villa Hannover mit der Bewohnerschaft, Angehörigen und Gästen das 15-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert. Auf dem Programm standen märchenhafte Stunden und jede Menge Lichterglanz.

Hannover – Stimmungsvolle Klaviermusik, kulinarische Leckereien, märchenhafte Vorträge und jede Menge Lichterglanz: Diese und weitere Angebote haben jetzt in der Kursana Villa Hannover aus einem ganz besonderen Anlass für einen passenden Rahmen gesorgt: Genau 15 Jahre liegt es zurück, dass die Senioreneinrichtung im Zooviertel an der Zeppelinstraße eröffnet wurde. Das haben die Bewohnerschaft, Angehörige und Gäste mit einem bunten Programm gefeiert.

„Villa bei Nacht“: Unter diesem Motto hatte die Einrichtung zu einer feierlichen Zusammenkunft eingeladen. Für einen würdigen Rahmen war gesorgt: Fackeln und Feuerkörbe versprühten im Innenhof Lichterglanz und erzeugten auch akustisch eine knisternde Atmosphäre. Bereits im stimmungsvoll ausgeleuchteten Eingangsbereich wurden die Gäste mit buchstäblich glänzenden Aussichten empfangen.

Für das Programm gab es von Bewohner Rolf Lindau viel Lob. Er lebt seit 15 Monaten in der Kursana Villa. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Toll, dass es so eine Veranstaltung wie heute gibt“, sagte der 90-Jährige und lobte auch die gesamte Atmosphäre. Unter anderem strömte durch das Erdgeschoss und das Treppenhaus der Geruch von frisch zubereiteten Waffeln und Popcorn.

Die Kursana-Direktorin Maren Landow-Hollstein war es, die höchstpersönlich für eine märchenhafte Stimmung sorgte: Im Festsaal lud sie in zwei verschiedenen Schichten zu einer Märchenstunde ein. Bei gedimmten Licht las die Direktorin auf einem Sofa an einem Klavier Erzählungen wie Dornröschen und Rapunzel vor.

Für Bewohner Georg August Wilhelm Jakubowsky war dies ein besonders bewegender Programmpunkt: „Das war eine tolle Idee mit den Märchen. Seit meiner Kindheit habe ich die nicht mehr gehört - aber wenn man die Geschichten dann hört, fällt einem alles wieder ein“, sagte der 95-Jährige.

Die Kursana-Mitarbeiterin Petra Paruschke flitzte mit einem großen Tablett durch die Gänge der Villa, bot immer wieder Schnittchen mit Schmalz und Gemüse an. Im Speisesaal schwärmte Service-Mitarbeiterin Valentina Garre von der täglichen Stimmung in der Einrichtung: „Ich liebe meine Arbeit hier. Der Umgang mit den Kollegen und die ganze Atmosphäre zusammen mit den Bewohnern - das ist wie eine Familie." Die Servicekraft ist quasi eine Mitarbeiterin der ersten Stunden. „Ich bin gelernte Hotelfachfrau - und hier in diesem Haus vor 15 Jahren eingestiegen“, sagte Garre.

Auch am Klavier im Speisesaal gab es musikalische Klänge. Es war die Pflegehilfskraft Joanna Mousli die ganz spontan den Ton angab. „Ich liebe das Klavierspielen schon seit meiner Kindheit.“ Mousli kam vor einem Jahr aus Syrien nach Deutschland, studierte dort Medizin.

Zu den Gästen zählte auch Peter Bause. Er besuchte seinen Vater, den er bereits vor zwei Jahren aus Oldenburg nach Hannover in die Kursana Villa geholt hatte. Unter dem Motto „Villa bei Nacht“ war es für Bause als Besucher auch eine Neuauflage: „Die Villa bei Nacht gab es im Vorjahr schon - auch damals sehr gelungen“, berichtete er.

Direktorin Landow-Hollstein zog am Abend ein positives Fazit: „Vielleicht hätten es noch ein paar mehr Besucher sein können“, meinte sie zwar. Trotzdem sei das Team mit dem Ablauf und der Stimmung sehr zufrieden. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich ganz toll engagiert und richtig viel auf die Beine gestellt“, lobte die Direktorin die Gemeinschaftsleistung.

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