Die Bewohnenden genossen den gemeinsamen Nachmittag.

 
04.05.2026

Alle Neune: Kegeln, Teamgeist und junge Helfer

Beim Kegelnachmittag standen nicht nur Treffer im Mittelpunkt – auch Boys-Day-Teilnehmer packten tatkräftig mit an.

Lappersdorf. Im Domizil drehte sich im April alles um ruhige Hände, gezielte Würfe und Teamgeist. Beim Kegelnachmittag im Restaurant der Einrichtung traten vier Teams gegeneinander an – unterstützt von zwei Schülern, die im Rahmen des Boys Day Einblicke in die soziale Betreuung erhielten.

Zu Beginn stärkten sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen, bevor Stefan Sigl, Leiter der Sozialen Betreuung, die Veranstaltung eröffnete. Anschließend wurde die Kegelbahn in der Mitte des Raumes zum Mittelpunkt des Geschehens. Diese wurde auf Rollstuhlhöhe gebaut und wahlweise stand eine Rampe zur Verfügung, sodass alle Bewohnenden, die wollten, mitspielen konnten. Manche von ihnen kegelten im Stehen, andere im Sitzen oder auch mit einer Abrollhilfe, die der Kugel zusätzlichen Schwung gab.

Zug um Zug: “Boys-Day-Teilnehmer” helfen fleißig mit

Nacheinander kamen die Teams nun zum Zug; pro Runde konnte ein Teilnehmer jedes Teams für seine Gruppe antreten. Mit drei Würfen pro Runde konnten die Spieler ausprobieren."Die Kegler wurden tatkräftig angefeuert", kommentierte Stefan Sigl das Geschehen.

Unterstützt wurden die Bewohnenden dabei von zwei Jungen, Leon und Matthias, die das Haus zum “Boys Day” besuchten und einen Tag im Team der Sozialen Betreuung verbrachten. Sie notierten beim Kegeln Punkte, halfen beim Aufstellen der Kegel und konnten am Vormittag bereits Einblicke in die Arbeit des Teams bekommen. Das Spiel konnte letztlich das Team Gelb für sich gewinnen.

Das haben Leon und Matthias bei Kursana erlebt


Bereits am Vormittag hatten die beiden Schüler verschiedene Bereiche der sozialen Betreuung kennengelernt. Sie nahmen an einer Sturzprophylaxegruppe teil, begleiteten eine Spazierrunde und unterstützten beim Schieben von Rollstuhlfahrern. Auch den Ablauf beim Mittagessen auf dem Wohnbereich konnten sie miterleben.

 

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