Mitarbeiter des Kursana Domizils stellten sich als Statisten bei der Feuerwehrübung zur Verfügung und wurden aus dem „brennenden“ Gebäude gerettet.

 
11.10.2025

Feuerwehrübung unter realistischen Bedingungen

Großalarm im Kursana Domizil – zum Glück nur eine Übung: Rund 100 Einsatzkräfte probten im Oktober den Ernstfall eines Dachstuhlbrands. Menschenrettung, enge Zufahrten und Funkprobleme stellten dabei besondere Herausforderungen dar.

Lappersdorf. Dichter Rauch quillt aus dem Dach, Einsatzkräfte eilen in die oberen Stockwerke – im Kursana Domizil Lappersdorf herrscht im Oktober kurzzeitig Ausnahmezustand. Zum Glück nur als Übung: Feuerwehren, Rettungsdienste und THW probten gemeinsam den Ernstfall mit einer groß angelegten Feuerwehrübung.

Wenn der Dachstuhl brennt

Als Szenario angenommen wurde ein Dachstuhlbrand im dritten Obergeschoss der linken Haushälfte. 13 Personen – darunter ein Baby und eine Katze – galten als vermisst. Mehr als 100 Einsatzkräfte rückten aus, um unter realistischen Bedingungen Menschen zu retten und das Feuer zu bekämpfen.

Gemeinsamer Einsatz vieler Kräfte

Beteiligt waren vier Marktfeuerwehren sowie zwei Freiwillige Feuerwehren der Stadt Regensburg, drei Teams der Johanniter-Unfall-Hilfe, der THW-Ortsverband Laaber sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL).

Statisten – neun Mitarbeitende des Hauses und vier Ehrenamtliche – wurden realistisch geschminkt, um die Rettungseinsätze so echt wie möglich wirken zu lassen.

Besondere Herausforderungen ergaben sich durch bettlägerige und mobilitätseingeschränkte Bewohner, enge Zufahrten und die Koordination der Einsatzfahrzeuge. Auch die Sicherstellung der Wasserversorgung über drei Hydranten wurde getestet.

Alle Rettungen geglückt

Nach rund eineinhalb Stunden waren alle „Vermissten“ – inklusive Baby und Katze – gerettet. In der anschließenden Nachbesprechung lobte Einrichtungsleiterin Inhofer das Engagement der Einsatzkräfte: „Wir konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen, hoffen aber, dass dieser Ernstfall nie eintritt.“

Kommandant Zankl und sein Lappersdorfer Kollege Daniel Edlbauer zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf, wiesen aber auf fehlende Funkgeräte hin. Bürgermeister Christian Hauner sagte zu, die Ausstattung der Ortsfeuerwehren zu verbessern.

 

 

 

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