Die Sesamstraße stand Pate: Witzige Sketches aus der Tonne.
Allendorf. Zu Weiberfastnacht verwandelte sich das Restaurant des Kursana Quartiers Sundern ein buntes Narrenparadies. Wer ohne Kostüm gekommen war, konnte sich am „jecken Tisch“ mit Brillen, Hüten oder anderen lustigen Accessoires eindecken. Zwar fiel der angekündigte Besuch einer Kindergartengruppe wegen schlechten Wetters ins Wasser. Doch das Unterhaltungsprogramm, welches das hauseigene Karnevalsteam auf die Beine gestellt hatte, ließ auch so keine Wünsche offen.
Michael Klute, Mitarbeiter der Betreuung und zugleich Musiker und Entertainer, sorgte mit Gitarre und Gesang für schwungvolle Schunkelstimmung. Als talentierte Büttenrednerin erwies sich Marion Vogt, Präsenzkraft in einer Wohngruppe für Menschen mit Demenz. Sie forderte mit dem Thema Koch- und Backbücher die Lachmuskeln heraus – Rezeptanweisungen nahm sie einfach wörtlich.
Die Mitarbeiterinnen der Tagespflege Jasmin Klinge und Petra Levermann kombinierten auf witzige Art das Thema Datenschutz mit den weitreichenden Einblicken eines Pizzaboten. Nach einem weiteren Schunkellied stieg abermals Marion Vogt in die Bütt und sorgte mit einer Rede über die Eigenarten der Sauerlänger für Déjà-vus und Heiterkeit.
Als närrisches Finale präsentierten drei Mitarbeiterinnen aus Mülltonnen heraus einen Sesamstraßen-inspirierten Sketch, trotz der Enge mit viel Spielfreude und natürlich begleitet vom Kultsong Mah Nà Mah Nà. Kreativ gestaltete Berliner aus der ortsansässigen Bäckerei und eine fruchtige Bowle aus der Küche machten die kleine, aber feine Quartierssitzung auch kulinarisch perfekt.
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