Besiegeln ihre Partnerschaft: Die Leiterin und die Koordinatorin der Hospizgruppe Felicitas Benz und Uschi Binninger-Huber (l. und r.) und Kursana Direktorin Christine Pfleger (Mitte).
Vaihingen. Ob zu Hause oder in einer Gesundheitseinrichtung – die Ehrenamtlichen der Hospizgruppe Vaihingen sind da, um zu helfen, wenn ein Mensch aus dem Leben geht. Mal hören sie einfach zu, mal halten sie die Hand, lesen vor, erzählen oder man betet gemeinsam. Dabei schenken sie nicht nur dem sterbenden Menschen Zeit, sondern stehen auch den Angehörigen zur Seite. Sie führen und begleiten Gespräche. Sie entlasten, wenn die Kraft am Ende ist, ermöglichen Pausen oder mal einen Spaziergang. Aber nicht immer seien Verwandte oder Freunde in der Nähe, sagt die Leiterin des Kursana Domizil Vaihingen, Christine Pfleger.
Kostenlose Hilfe von geschulten Helfern
Das Angebot ist für die Betroffenen kostenlos. Es stehe jedem offen, unabhängig von Herkunft, Nationalität und Religion, betont die Hospizgruppe, die von der Katholischen und der Evangelischen Kirchengemeinde sowie dem Krankenpflegeförderverein Vaihingen getragen wird. Im Kursana Domizil ist man für diese Unterstützung dankbar. Auch für das Team bedeutet der Einsatz der geschulten Ehrenamtlichen eine Entlastung. Die Pflege- und Betreuungskräfte und die Mitglieder der Hospizgruppe arbeiten Hand in Hand, stehen im fachlichen Austausch, ob bei Fallbesprechungen, in Konfliktsituation oder wenn es um Qualifizierung und Praxisbegleitung geht.
Eine Kooperation, die nun mit dem Vertrag noch weiter gestärkt werden soll. „Die Hospizgruppe begleitet und unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner unseres Hauses bereits seit vielen Jahren mit großem Einfühlungsvermögen. Mit der offiziellen Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages wird diese wertvolle Zusammenarbeit nun auch schriftlich besiegelt“, erklärt die Einrichtungsleiterin Christine Pfleger.
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