Komödie im Kursana-Kino: Die Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag mit Liselotte Pulver, die im „Spukschloss im Spessart“ die Hauptrolle spielte.

 
05.12.2025

Im Spessart spukt es gewaltig

Draußen weht an diesem nassen Herbsttag ein kalter Wind, doch im Saal des Kursana Domizils Mömbris haben es sich die Senioren gemütlich gemacht. Sie genießen bei Popcorn und Getränken den Kinonachmittag mit einer Film-Geschichte, die sich vor ihrer Haustür abspielte.

Mömbris. Der kurze Weg zum „Spukschloss im Spessart“, so der Titel des Filmes, ist eine lange Zeitreise zurück in die 1960er Jahre. Bei vielen Zuschauerinnen und Zuschauern in den Reihen des Kursana-Kinos werden Erinnerungen an die Wirtschaftswunderjahre wach, als sie sich zum ersten Mal bei der Komödie „Das Spukschloss im Spessart“ amüsierten. Die bei der älteren Generation beliebte Schauspielerin Liselotte Pulver glänzt in der Hauptrolle der jungen Comtesse Charlotte von Sandau, die große finanzielle Sorgen hat und deren Schloss die Pleite droht.

Die Geister der einstigen Räuber im Spessart sind im „Spukschloss“ unterwegs, sorgen anfangs für Irrungen und Wirrungen, helfen der Comtesse Charlotte von Sandau am Ende aber aus der Patsche. Der unterhaltsame Filmklassiker kommt mit viel Witz und einen Hauch Nostalgie daher. Das ist ganz nach dem Geschmack des Publikums. Musik darf im Kino selbstverständlich nicht fehlen. Sage und schreibe 13 Lieder singt das Darsteller-Ensemble, zu dem auch Heinz Baumann, Hans Clarin und Georg Thomalla gehören. Die Senioren kennen diese Leinwand-Helden von früher und genossen das Wiedersehen im Kursana-Kino.

Als das leichte Rattern der Filmvorführmaschine verstummte und es im Saal wieder hell wurde, entspannten sich lebhafte Gespräche über einzelne Szenen zum „Spukschloss im Spessart“. So mancher erinnerte sich an die Geschichte im Film, als damals im Spessart tatsächlich eine Autobahn und eine Raststätte gebaut wurden.

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