Das Oboen- und Fagottensemble Quintoli Anchi spielte in der Kursana Villa ein abwechslungsreiches Programm mit klassischen Werken.
Wiesbaden. Die Musikerinnen und Musiker präsentierten ein abwechslungsreiches klassisches Programm und spannten den Bogen von Johann Sebastian Bach bis zu James P. Johnson, dem Wegbereiter des Harlem Stride Piano. Mit hoher Ausdruckskraft, Präzision und aufmerksamem Zusammenspiel stellte das Ensemble die unterschiedlichen Klangfarben von Oboe und Fagott in den Vordergrund. Jedes Stück zeigte eine andere Seite ihrer Instrumente: den warmen Ton der Oboe, die Tiefe des Fagotts, das Zusammenspiel der Stimmen. Das Publikum erlebte ein außergewöhnliches Konzert.
Der Name des Ensembles verrät seine Spezialisierung. „Anchi“ heißt im Italienischen Doppelrohrblatt. Quintoli Anchi startete als Quintett mit Oboe, Oboe d'amore, Englischhorn und Fagott und wuchs auf bis zu neun Musikerinnen und Musiker. Das Repertoire reicht von Renaissance und Barock über Romantik und das 20. Jahrhundert bis zu Pop, Rock, Folklore und den Rhythmen Astor Piazzollas. Das Ensemble tritt regelmäßig bei Konzertreihen wie der Sonntagsmatinée im Museum Wiesbaden, bei Serenaden sowie in musikalischen Gottesdiensten auf.
Die Kursana Villa Wiesbaden holt regelmäßig professionelle Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten ins Haus und ermöglicht den Senioren, Live-Musik in vertrauter Umgebung zu erleben. Die Musik wirkt wie ein Lebenselixier, das der älteren Generation Freude bringt, Emotionen verstärken kann und Erinnerungen an schöne Momente weckt. So war es auch beim Auftritt des Oboen- und Fagottensembles Quintoli Anchi, bei dem sich das Publikum mit einem herzlichen Applaus bedankte.
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