Simone Simon mit Bewohnerin Erika Stürmer

 
27.08.2026

Mit den Bewohnern glücklich

„Wenn meine Bewohner glücklich sind, bin ich auch glücklich“, sagt Pflegeassistentin Simone Simon. Im August hatte sie ihr Zehnjähriges im Kursana Domizil Berlin-Marzahn.

Berlin-Marzahn. Simone Simon ist ein optimistischer Mensch und macht auch gerne mal einen Scherz. Danach gefragt, ob sie wirklich Simone Simon heißt, verblüfft sie Frager schon mal mit der Antwort: „Nee, das ist mein Künstlername.“

Ihre Fröhlichkeit tut auch den Bewohnern im Kursana Domizil an der Märkischen Allee gut. Ursprünglich hatte die heute 62-Jährige den Beruf einer Fotolaborantin gelernt. Nach dem ersten Kind wechselte sie in einen Bürojob, nach der Wende in einen weiteren, bevor ihr zweites Kind geboren wurde.

Doch wenn man heute mit ihr spricht, und sie zurückblickt auf Kindheit und Jugend, wäre eine Arbeit in der Pflege schon immer die richtige Wahl gewesen. Ihre Mutter war Kinderkrankenschwester, erzählt sie, und dass sie quasi in und mit der Klinik groß geworden sei. Später habe sie zehn Jahre lang ihre Oma gepflegt. „Alles, was es da zu tun gab, gehört auch heute zu meinen Aufgaben hier im Haus“, erklärt sie.

Zwei Praktika hat sie Ende der 2000er-Jahre in der Einrichtung absolviert, bevor Direktor Ronald Sommerfeld sie fragte, ob sie nicht fest in seinem Haus arbeiten möchte. Sie musste nicht lange überlegen. „Ich wollte das gern richtig machen“; erinnert sie sich. Noch einmal auf die Schulbank, um sich zur Fachkraft ausbilden zu lassen, wollte sie allerdings nicht. Notwendige Fortbildungen absolviert sie hingegen gern.

Im Team hat sie sich von Anfang an wohlgefühlt. Einen kurzen Abstecher in eine andere Pflegeeinrichtung hat sie schnell wieder beendet, nachdem sich die Versprechungen dort als leere Versprechungen herausgestellt haben. Sie ist gern zurückgekommen und von den Kollegen und Vorgesetzten ebenso gern wieder aufgenommen worden. „Frau Simon ist eine sehr zuverlässige und gut strukturierte Mitarbeiterin. Sie arbeitet mit Herz und Verstand“, lobt Ramona Neubauer, die stellvertretende Pflegedienstleiterin.   

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