Jens Hofschröer im Gespräch mit Domizil-Bewohnerin Britta Bonnekessen.
Lingen. Dabei erhielt Hofschröer einen unmittelbaren Einblick in die anspruchsvolle Arbeit des Pflegepersonals. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Professionalität, Umsicht und dem Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeitenden im Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
Aus dem Besuch entstand spontan die Idee, dass Hofschröer selbst für eine Schicht in der Pflege hospitiert. „Wenn ich Verantwortung für unsere Stadt übernehmen möchte, will ich nicht nur über die Herausforderungen der Pflege sprechen. Ich möchte in der Praxis verstehen, wie der Arbeitsalltag aussieht und was Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten bewegt“, erklärt Hofschröer. Die Hospitation will er unabhängig vom Ausgang der Oberbürgermeisterwahl absolvieren. Eine Schicht im Pflegebereich möchte er in jedem Fall begleiten.
„Mir ist wichtig, zuzuhören, Fragen zu stellen und die Erfahrungen aus der Praxis mitzunehmen. Das gilt unabhängig davon, wie die Wahl am 13. September ausgeht“, so Hofschröer. Der direkte Austausch mit den Menschen sei für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner politischen Arbeit. „Wer Verantwortung übernehmen will, muss den Alltag der Menschen kennen. Zuhören, verstehen und dann handeln – das ist für mich gute Politik.“
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