Hana Gelan ist seit rund 15 Jahren Mitarbeiterin im Premium Wohnen der Kursana Villa Königstein. Den Senioren und ihrem Team hat sie jetzt ihr Heimatland Äthiopien vorgestellt.
Königstein. Äthiopien steht weit vorn im Alphabet und das Land im Osten Afrikas machte auch den Anfang in der Veranstaltungsreihe der Kursana Villa Königstein, die – mit Blick auf das internationale Team – die kulturelle Vielfalt in den Fokus rückt. Betreut und gepflegt werden die Senioren von Mitarbeitenden aus rund 15 Ländern. Sie haben ihre familiären Wurzeln etwa in Eritrea, Polen, Ukraine, Brasilien, Serbien, Kroatien, Portugal, Tunesien, Indien, Afghanistan, Thailand sowie Bosnien und Herzegowina. „Was die Kulturen angeht, ist unser Team sehr heterogen, doch wir sprechen alle dieselbe Sprache: Menschlichkeit“, sagt Christian Küpper, Direktor der Kursana Villa.
Vielfalt, die verbindet: In der Kursana Villa arbeiten die Teams der Pflege und Betreuung Hand in Hand. Sie bringen unterschiedliche kulturelle Hintergründe, Erfahrungen und Perspektiven mit und vereinen diese Vielfalt in einem gemeinsamen Anspruch: die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren nachhaltig zu verbessern. So unterschiedlich die Herkunft der Mitarbeitenden ist, so einheitlich ist ihr tägliches Engagement. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen, seiner Lebensgeschichte und seinen persönlichen Wünschen. Die internationale Zusammensetzung des Teams wird dabei zu einer besonderen Stärke: Sie fördert Offenheit, gegenseitiges Verständnis und einen respektvollen Umgang miteinander.
Bei der Premiere der „Länderreise ohne Koffer packen“ landeten die Senioren in Äthiopien. Hana Gelan, die sich seit rund 15 Jahren in der Kursana Villa in der Pflege engagiert, präsentierte ihr Land, sprach über die Kultur, die Geografie und erzählte aus ihrer Kindheit. Sie machte ihre Vorstellung zu einem Fest für die Sinne. Hana Gelan, die im Premium-Wohnbereich der Kursana Villa arbeitet und Betriebsratsvorsitzende ist, servierte den Gästen des äthiopischen Nachmittags – in traditioneller Kleidung ihres Heimatlandes – einen besonderen Kaffee. Sie zelebrierte die traditionelle Kaffeezeremonie, röstete Bohnen und reichte Injera Brot sowie Popcorn.
Bis Ende des Jahres geht die Tour durch die verschiedenen Länder weiter. Die Mitarbeitenden werden ihre Traditionen, Lieblingsspeisen und persönlichen Geschichten vorstellen. Die nächste Station ist Thailand. Mit der Veranstaltungsreihe möchte das Kursana-Team deutlich machen, dass biografische Vielfalt zur Ressource avancieren und das soziale Miteinander bereichern kann.
Zur Übersicht