Martin Post (Mitte) und seine Praxisanleiter-Kolleginnen Anika Hennig und Lena Schütte unterstützen die Auszubildenden im Kursana Domizil Aurich.

 
20.08.2026

Vier neue Auszubildende auf dem Weg zur Pflegefachkraft

Alle haben bereits im Kursana Domizil Aurich Pflegeerfahrung gesammelt und werden von Praxisanleiter Martin Post und seinen zwei Kolleginnen intensiv durch die kommenden drei Jahre begleitet.

Aurich. Mit einem Ordner voller Informationen und einer Schultüte, die mit Schreibmaterial, Leckereien und kleinen Präsenten gefüllt war, sind im Kursana Domizil Aurich drei junge Frauen und ein Mann in die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft gestartet. Teelke Meyer hat im Haus bereits die Ausbildung zur Pflegeassistentin absolviert. Nicole Röhrig-Frieden, Andre Hofmann und Jessica Günthner-Memenga haben sich dort als Pflegehelfer bewährt. „Alle vier arbeiten sehr zuverlässig und engagiert. Deshalb haben wir sie im Team motiviert, die Karrierechancen in der Pflege zu nutzen und etwas aus sich zu machen“, sagt Martin Post (34), der den Auszubildenden während der anspruchsvollen Lehrzeit zusammen mit zwei Kolleginnen als Praxisanleiter fest zur Seite steht. 

Wie fühlt es sich an, gepflegt zu werden? 

Martin Post, der durch familiäre Umstände zum Pflegeberuf kam, hat große Freude an der Förderung der Auszubildenden. Sein Leitsatz lautet: Pflege andere so, wie du selbst gepflegt werden möchtest. „Deshalb setze ich die Auszubildenden selbst in den Liegelifter und lasse sie die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt, wenn man auf Hilfe angewiesen ist“, sagt er. Jedem Praxisanleiter werden feste Auszubildende zugeordnet, mit denen er monatlich an einem achtstündigen Praxisanleiter-Tag nach individuellem Bedarf die Theorie aufarbeitet und deren Umsetzung in die Praxis trainiert. Außerdem werden gemeinsame Ausflüge ins Sanitätshaus, zum Hörgeräteakustiker oder ins Krematorium organisiert. Auch während der externen Facheinätze im Krankenhaus, beim ambulanten Dienst, in der Psychiatrie und in der Kinderpflege halten die Praxisanleiter den Kontakt und sind Ansprechpartner bei Sorgen und Nöten. Martin Post besucht genauso wie seine Praxisanleiter-Kollegin Lena Schütte die Kooperationspartner regelmäßig mit einem Präsentkorb und spricht vor Ort über den Einsatz der Auszubildenden. Im dritten Ausbildungsjahr bereitet er sie bestmöglich auf ihr Examen vor. „Bei uns ist noch kein Auszubildender durch die praktische Prüfung gefallen“, sagt er stolz.  

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