Rund um die Zwiebel: Zwiebelzöpfe, Dekorationen und vieles mehr gab es auf dem „Zippelmarkt“ zu bestaunen.

 
14.10.2026

„Zippelmarkt“: Zwischen Ständen und Erinnerungen

Bunte Marktstände, duftender Zwiebelkuchen und ein freudiges Wiedersehen: Eine Seniorengruppe aus dem Kursana Domizil Weimar besuchte den traditionsreichen Zwiebelmarkt.

Weimar. Von der ungemütlichen Witterung ließen sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Kursana Domizils nicht abschrecken. Gemütlich schlenderten sie vom Goetheplatz aus bis zum Ende der Schillerstraße. Unterwegs lockten bunte Stände mit Zwiebelzöpfen, Süßigkeiten, Kunsthandwerk und vielen weiteren Angeboten. Eine Bewohnerin kaufte Bonbons, eine andere erstand einen kleinen Zwiebelzopf für ihr Zimmer. 

Am Theaterplatz gönnte sich einige schließlich ein Stück warmen Zwiebelkuchen. Ein Genuss, der für viele einfach dazugehört. Aber bei kulinarischen Genüssen blieb es nicht: Als die Kursana Bewohnerin Christa Steiner auch noch einen ehemaligen Arbeitskollegen wiedertraf, war die Freude umso größer. 

Der Weimarer Zwiebelmarkt hat eine lange Tradition, bereits 1653 wurde er urkundlich erwähnt. Diente er den Menschen früher vor allem dazu, sich mit Zwiebeln und Gemüse für den Winter einzudecken, hat er sich im Laufe der Zeit zu einem der größten Volksfeste Thüringens entwickelt. Bis heute gehören kunstvoll geflochtene Zwiebelzöpfe und Zwiebelkuchen zu seinen Markenzeichen, daneben gibt es ein vielfältiges Angebot an Attraktionen für alle Generationen. 

Auch die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Kursana Domizil kamen an diesem Tag auf ihre Kosten. „Solche Ausflüge wecken zahlreiche Erinnerungen bei unseren Senioren. Sie schaffen gemeinsame Erlebnisse, von denen noch lange erzählt wird“, erklärt die Leiterin der Sozialen Betreuung Stephanie Richter, die den Marktbesuch begleitet hat. Eines steht deshalb schon fest: Auch im nächsten Jahr bekommt der Zwiebelmarkt wieder einen Ehrenplatz im Terminkalender.

 

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